Inhouse – Seminar – 3 Tage

„Das Eingruppierungsrecht des TVöD / TV-L“

1.Tag

1.    Aufbau und Gliederung der Entgeltordnung

  • Vollständigkeitsprinzip der EntgO
  • Prinzip: die spezielle Eingruppierungsnorm geht der allgemeinen Eingruppierungsnorm vor
  • Struktur der Eingruppierungsnormen
  • der „Sonstige Beschäftigte“
  • Tarifsystematik
  • Die „entsprechende Tätigkeit“ als Ausgangspunkt der Interpretation der Tätigkeitsmerkmale

2.    Grundsatz der Tarifautomatik

3.    Die korrigierende Herabgruppierung

2. Tag

4.    Das Bewertungsverfahren des TVöD

4.1 Die Pflicht des Arbeitgebers zur Bewertung der auszuübenden Tätigkeiten

4.2 Der Arbeitsvorgang als Bewertungseinheit und bestimmender Faktor der Tätigkeitsbewertung

  • Die tarifliche Definition des Begriffs „Arbeitsvorgang“
  • Das Arbeitsergebnis als maßgebliches Kriterium bei der Feststellung der Arbeitsvorgänge
  • Der Begriff der Zusammenhangstätigkeiten
  • Vertretungstätigkeit als Arbeitsvorgang
  • Grundsatz der einheitlichen Bewertbarkeit des Arbeitsvorgangs
  • Die tatsächliche Trennbarkeit von Arbeitsleistungen
  • Tätigkeiten mit Funktionscharakter

4.3 Funktion und Bedeutung der Tätigkeitsbeschreibung (Stellenbeschreibung) im Bewertungsverfahren

4.4 Feststellung der zeitlichen Anteile der einzelnen Arbeitsvorgänge an der Gesamtarbeitszeit

4.5 Das Aufspaltungsverbot nach Satz 2 der Protokollnotiz Nr. 1 zu § 12 Abs. 2 TVöD

3.Tag

5.    Die Bewertungsschritte

  • Arbeitsplatzinterview
  • Feststellung der Arbeitsvorgänge,
  • Einzelbewertung,
  • zusammenfassende Betrachtung,
  • Addition der zeitlichen Anteile
  • Feststellung der Entgeltgruppe, Fallgruppe

6.    Die Mitbestimmungsrechte und Einwirkungsmöglichkeiten der Personalräte/Betriebsräte im Rahmen des Bewertungsverfahrens und der förmlichen Einreihung des Beschäftigten

7.    Die Auslegung und Anwendung der allgemeinen Tätigkeitsmerkmale des Teils I der EntgO sowie der Tätigkeitsmerkmale für besondere Beschäftigtengruppen